"Zünftige" Lebküchner
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Bereits 1395 gab es in Nürnberg nachweislich Lebküchner und Lebzelter. Aber der Weg, offiziell als eigene Handwerkszunft anerkannt zu werden, war langwierig und schwierig. Erst 1643 genehmigte der Rat der Stadt Nürnberg die Gründung einer eigenen geschworenen Lebkuchenzunft samt "Lade und Herberg". Die Nürnberger Lebküchnermeister – 14 waren es bei der Gründung der eigenen Zunft – genossen hohes Ansehen weit über die Stadtmauern hinaus.

Der Weg zur begehrten Meisterwürde war kompliziert und teuer. Der vielleicht bequemste - aber nicht immer angenehmste - war der über die Eheschließung mit einem Meister-Töchterlein. In der 1645 veröffentlichten Lebküchner-Ordnung gab es eine Unzahl von strengen Bestimmungen. Verkaufen durfte seine Lebkuchen nur, wer seinen "eigenen Rauch", also einen Backofen, besaß.

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